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Ökostrom-Boom: Konzerne drohen Kraftwerke vom Stromnetz zu nehmen

Die Energiewende sorgt nicht nur für Schutz des Klimas, sondern auch für Konkurrenzkampf auf dem deutschen Strommarkt. Das passt den vier großen Konzernen nicht, welche sich mittlerweile den Markt mit Windpark- und Photovoltaikparkbetreibern teilen müssen und so Stück für Stück ihre Anteile verlieren. Jetzt drohen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW mit Abschaltung von Kraftwerken, da diese unprofitabel geworden sind. Das liegt vor allem daran, dass der Ökostrom die Strompreise an der Strombörse drückt und so nicht mehr genug Gewinn abwirft bzw. die Erzeugungskosten über den Verkaufspreisen liegen. Kritik wird besonders laut wenn es um das Erneuerbare-Energien-Gesetz geht. Dieses unterstützt nämlich den Ökostrom und so fordern einige Konzerne auch Subventionen für die Verfügbarmachung von Kapazitäten, damit die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt. Bei der Bundesnetzagentur sind bis 15.07.201315 Anträge auf Abschaltung eingegangen. Doch dies könnte erst der Anfang sein. Vornehmlich in Deutschland wollen die Großkonzerne Kraftwerke abschalten. In den kommenden Monaten werden daher mehrere Kraftwerke auf Profitablität geprüft. Entscheidungen sind zwar damit noch nicht getroffen, doch die Sachlage bleibt angespannt. Sollten tatsächlich mehrere Kraftwerke still gelegt werden, könnte dies die Versorgungssicherheit in der Bundesrepublik gefährden und immer wieder zu Stromausfällen führen. "In Süddeutschland werden wir keine weiteren Stilllegungen akzeptieren", kommentierte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur. Normalerweise ist die Stilllegung eines Kraftwerks eine unternehmerische Angelegenheit, kann jedoch bei Gefährdung der Versorgungssicherheit von der Bundesnetzagentur abgelehnt werden.

18.7.13 12:47

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