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Ich bin der Thorsten und komme aus dem wunderschönen Bernau (Brandenburg ), welches am Rande von Berlin liegt. Derzeit bin ich auf dem Bau tätig - meistens als Maurer. Zusammen mit meiner Tochter und meiner Frau wohne ich in einer kleinen gemütlichen Wohnung, was sich aber bald ändern soll.

Meine Frau betreibt in Berlin einen Bioladen, wo Kostlichkeiten aus der gesamten Welt angeboten werden, welche aber zu 100% Bio sind. Wir leben allgemein sehr ökologisch und genießen unsere Lebensmittel. Daher ist es uns auch ein Anliegen die Energiewende zu unterstützen, was zum größten Teil offline passiert aber auch durch diesen Blog online gestützt werden soll.

Alter: 53
 


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Fukushima: Kein Platz für verseuchtes Wasser

Mal wieder neue Hiobsbotschaften aus dem Atomkraftwerk Fukushima. Ein Erdbeben der Stärke 6,0 ließ am letzten die Erde rund um das Kernkraftwerk Fukushima erbeben. Zum Glück blieben diesmal Schäden wie noch vor zwei Jahren aus. Dennoch besteht Veranlassung zur Sorge, denn der Grundwasserspiegel steigt massiv und damit auch das radioaktiv verstrahlte Wasser. Tepco hat zwar versucht mit Hilfe einer Chemikalie, eine Sperre zu schaffen, dennoch blieb die Bemühung vergeblich. Der Wasserspiegel steige mit "einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit" weiter nach oben, sagte Shinji Kinjo von den Behörden am Montag. Sollte das Grundwasser weiter steigen, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis es sich in den Pazifischer Ozean ergießt.

Hypothetisch müsste Tepco jeden Tag 100 Tonnen Wasser abpumpen und sichern. Die Schwierigkeit ist nur, dass die Wasserspeicher mit einem Volumen von 380.000 Tonnen schon zu 85 Prozent belegt sind. Wohin also mit dem radioaktivem Wasser? Ein Tepco-Sprecher erklärte, dass Unternehmen ergreife diverse Maßnahmen, um ein Auslaufen des verseuchten Wassers in die benachbarte Bucht zu unterbinden. Genauere Pläne sind jedoch noch nicht bekannt.

Es wird abzuwarten sein ob Tepco die Probleme in den Griff bekommt. Sollte dies nicht möglich sein, wären verheerende Umwelt- und Naturschäden die Folgeerscheinung. Schon sofort nach der Havarie sind 20 bis 40 Billionen Becquerel des radioaktiven Stoffes Tritium in den Pazifik gelangt. Sollte jetzt tatsächlich das Grundwasser die Oberfläche erreichen, dürfte sich die Zahl um ein vielfaches erhöhen.

Schon im letzten Jahr hat sich radioaktives Meerwasser durch die Meeresströmung in Richtung Nordamerika und über den halben Nordpazifik verteilt. Zu dieser Zeit berechnete ein Forscherteam des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel, dass in diesem Herbst die ersten Ausläufer von radioaktivem Wasser auf die Hawaii-Inseln auftreffen werden. Das radioaktive Wasser fließt mit der Meeresströmung und verteilt sich daher ziemlich schleichend. Nichtsdestotrotz werden die Werte noch lange Zeit, insbesondere in der Gegend um Japan, über Normalwert liegen und das auch ohne die sich derzeit absehbare Katastrophe.

6.8.13 14:34, kommentieren

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Ökostrom-Boom: Konzerne drohen Kraftwerke vom Stromnetz zu nehmen

Die Energiewende sorgt nicht nur für Schutz des Klimas, sondern auch für Konkurrenzkampf auf dem deutschen Strommarkt. Das passt den vier großen Konzernen nicht, welche sich mittlerweile den Markt mit Windpark- und Photovoltaikparkbetreibern teilen müssen und so Stück für Stück ihre Anteile verlieren. Jetzt drohen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW mit Abschaltung von Kraftwerken, da diese unprofitabel geworden sind. Das liegt vor allem daran, dass der Ökostrom die Strompreise an der Strombörse drückt und so nicht mehr genug Gewinn abwirft bzw. die Erzeugungskosten über den Verkaufspreisen liegen. Kritik wird besonders laut wenn es um das Erneuerbare-Energien-Gesetz geht. Dieses unterstützt nämlich den Ökostrom und so fordern einige Konzerne auch Subventionen für die Verfügbarmachung von Kapazitäten, damit die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt. Bei der Bundesnetzagentur sind bis 15.07.201315 Anträge auf Abschaltung eingegangen. Doch dies könnte erst der Anfang sein. Vornehmlich in Deutschland wollen die Großkonzerne Kraftwerke abschalten. In den kommenden Monaten werden daher mehrere Kraftwerke auf Profitablität geprüft. Entscheidungen sind zwar damit noch nicht getroffen, doch die Sachlage bleibt angespannt. Sollten tatsächlich mehrere Kraftwerke still gelegt werden, könnte dies die Versorgungssicherheit in der Bundesrepublik gefährden und immer wieder zu Stromausfällen führen. "In Süddeutschland werden wir keine weiteren Stilllegungen akzeptieren", kommentierte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur. Normalerweise ist die Stilllegung eines Kraftwerks eine unternehmerische Angelegenheit, kann jedoch bei Gefährdung der Versorgungssicherheit von der Bundesnetzagentur abgelehnt werden.

18.7.13 12:47, kommentieren

Strompreiserhöhung ausbremsen

Auch in diesem Jahr kommt die Diskussion um die Energiewende und das EEG nicht zur Ruhe. Nun meldete sich Bundesumweltminister Peter Altmaier wieder einmal zu Wort und forderte abermals eine Strompreisbremse. Sollten die Kosten der Energiewende weiter steigen, so fallen laut Altmaier Kosten in Höhe von bis zu einer Billion EUR bis zum Jahr 2040 für die Energiewende und den Ausbau der Energieversorgung an. Diese Kosten könnte weder die Bundesrepublik Deutschland und erst recht nicht die Privatkunden bzw. die deutsche Industrie tragen. So plädiert Altmaier weiterhin für seine, vor wenigen Tagen vorgeschlagenen, Maßnahmen, um die Ausgaben zu senken bzw. konstant zu halten. Vor allem beim Erneuerbare Energien Gesetz soll es viele Änderungen geben, damit die EEG-Umlage im Jahr 2014 nicht eine zusätzliche Steigerung erfährt. So sollen bspw. die Garantievergütung für Windkraftwerksbetreiber gesenkt werden und die stromintensive Industrie mehr an den Kosten der Energiewende beteiligt werden.

Kritik erhält der Bundesumweltminister von der Partei den Grünen. Jene lehnen es rigoros ab, dass neue aber auch schon bestehende Solar- und Windparks einen Beitrag zur Kostenreduzierung der EEG-Umlage leisten sollen - einen sogenannten Soli-Beitrag. Vor allem die Ausbauziele der Bundesregierung sehen die Grünen mit der Umsetzung dieser Aktion gefährdet.

 

Emissionsrechte reduzieren

Nebenbei kämpft der Bundesumweltminister noch an einer anderen Front. So fordert Altmaier eine Verknappung der CO2-Emissionsrechte im europäische Emissionshandel. Derzeit ist der Ansporn um den CO2-Ausstoß zu mindern zu gering, da die CO2-Zertifikate zu kostengünstig gehandelt werden. Somit unterstützt der Bundesumweltminister den Ratschlag der europäische Klimakomissarin Connie Hedegaard, welcher einer Reduzierung der CO2-Zertifikate um 900 Mio. vorsieht. Damit würde man das Angebot auf dem Markt verkleinern und der Preis und damit auch der Anreiz zur CO2-Reduzierung würde steigen. Die richtige Zeit zum Handeln ist leider schon vorbei, denn laut der Nachrichtenagentur dpa deutet sich für 2012 ein Anstieg der Treibhausgasemissionen um rund 1,5 Prozent an.

20.2.13 12:36, kommentieren

CO2-Verringerung im Jahr 2011 erfolgreich

Das sind positive Nachrichten zum Beginn ins Jahr 2013. Im Jahr 2011 ist es Deutschland mal wieder erfolgreich gelungen, den Treibhausgasausstoß um 2,9 Prozent zum Jahr 2010 zu senken. Damit übertrifft Deutschland weit die Vorgaben, welche im Kyoto-Protokoll, festgehalten wurden. Bis zum Jahr 2012 sollte derEmission-Ausstoss um 21 Prozent, im Vergleich zum Jahr 1990, reduziert werden. Nun konnten die Emissionen schon um insgesamt 27 Prozent verringert werden. Der Bundesumweltminister Peter Altmaier lobte die erfolgreiche Reduzierung, mahnte aber begleitend zur Vorsicht: "Die weitere Entwicklung ist aber kein Selbstläufer. Die Trendentwicklung zeigt, dass das Klimaziel der Bundesregierung von minus 40 Prozent bis zum Jahr 2020 zusätzliches Handeln erfordert." Das Bundesumweltministerium nannte als mögliche Gründe der starken Reduzierung die milden Temperaturen, wodurch im Besonderen der Bereich der privaten Haushalte den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß deutlich einschränken konnte.

Windkraft: Antragsbearbeitung stockt

Neben den guten Neuigkeiten, gibt es jedoch auch weniger schöne Nachrichten. Vor allem bei der Windenergie gibt es wieder Probleme. Neben dem notwendigen Netzausbau und den dazugehörigen Netzanschlüssen, kommen das Bundesamt für Seeschifffahrt nicht mit den Genehmigungen für die Windparks auf See hinterher. Bisher gibt es mit dem Alpha Ventus Windpark erst einen aktiven Windpark vor der Küste. Derzeit warten ca. 100 Anträge für Windparks für Nord- und Ostsee beim zuständigen Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie auf Bestätigung. 26 Genehmigungsverfahren für Offshore-Windparks laufen bereits, davon seien 29 genehmigt; gebaut werde inzwischen an acht Windparks. Aber eigentlich sind die Probleme mit den Bestätigungen nur halb so schlimm, denn solange nicht die Netzinfrastruktur steht, helfen auch keine weiteren Windparks. Im weltweiten Ranking liegt Deutschland bei der Offshore-Windkraft auf Platz fünf mit 215 Megawatt Nennleistung im Jahr 2011. Auf Platz vier liegt China mit 222 Megawatt, Platz drei Niederlande mit 249 MW, Platz zwei mit 858 MW und Platz eins Großbritanien mit 1525 MW Nennleistung.

16.1.13 14:02, kommentieren

Aktuelles zur Energiewende

Die Energiewende ist nun schon seit mehr als einem Jahr ein ständiges Thema im TV und Magazinen. Am Anfang stand großer Optimismus und eine große Vorfreude auf eine saubere und günstige Energieversorgung in der Bundesrepublik Deutschland. Natürlich war den meisten Leuten klar, dass sich die Ziele einer unabhängigen und rein regenerativen Stromversorgung nicht ohne Probleme vollbringen lassen.

Zig Kritiker der Energiewende hatten mit Beginn der Energiewende die Angst, dass es zu prompt steigenden Energiepreisen kommen könnte. Nach gut einem Jahr kann man ein Zwischenfazit ziehen und den Kritikern ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen. Der Strompreis ist zwar gestiegen aber bloß im geringen Maße. Vor allem das EEG wurde geändert, um speziell die Aufwendungen für Solarenergie im Rahmen zu halten. So wurden die Vergütungssätze für neue Solaranlagen heftig gesenkt, um den Neubau und Ausbau zu reglementieren.

Auch Stromausfälle war eine Sorge vieler Personen nachdem bekannt wurde, dass die Kernkraftwerke abgeschaltet teils abgeschaltet werden. Jedoch auch hier wurden die Kritiker im ersten Jahr der Energiewende eines Besseren belehrt, denn bis jetzt gab weder im Winter noch im Frühjahr Stromknappheit in Deutschland. Teils wurde selbst noch Energie in Länder wie Frankreich und Tschechien exportiert. Deshalb man auch in Zukunft davon ausgehen, dass mit zunehmenden Erweiterungen der alternativen Energien, es zu keinem Black-out oder einer Stromknappheit in der Bundesrepublik kommen wird.

Ein weiterer Nutzen der Energiewende ist, dass der Ökostromanteil in Deutschland deutlich gestiegen ist. So lag der Anteil der regenerativen Energien im ersten Halbjahr 2012 wesentlich über dem Beitrag der Kernenergie. Somit sind die Ziele der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 aus der Nuklearenergie auszusteigen in greifbarer Nähe. Aber gibt es noch viele weitere Hürden zu nehmen, denn die Probleme wie dem Speichern von Energie, der Netzausbau und Befolgung der Klimaschutzziele sind bis jetzt nicht erledigt. Für die Energiespeicher gibt es schon viele innovative Lösungen, wie das Power-to-Gas-Prinzip bei dem überschüssige Leistung genutzt wird um synthetisches Erdgas herzustellen. Auch der Netzausbau ist schon in der Planung, jedoch verzögert sich der Ausbau durch lange Genehmigungsverfahren und Proteste seitens Bürgerinitiativen.

Um die Energiewende nun doch noch auf den richtigen Weg zu bringen und die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, hat Umweltminister Altmaier einen 10-Punkte-Plan entworfen. Zu diesen Punkten zählen:

1. Energiewende als Kernaufgabe moderner Umwelt- und Wirtschaftspolitik erfolgreich und effizient umsetzen 2. Neuer Schwung für Klimaschutz 3. Nukleare Entsorgung im Konsens regeln 4. Naturschutz und Gewässerschutz voranbringen (Kompensationsverordnung und Verordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) 5. Wertstofferfassung und Mehrweg als zentrale Elemente von Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz stärken 6. Schutz vor elektromagnetischen Feldern verbessern 7. Diskussion über unkonventionelle Erdgasvorkommen (Fracking) verantwortlich gestalten 8. Bürgerbeteiligung und Transparenz als Voraussetzung erfolgreicher Umweltpolitik 9. Lehren aus Rio: Neue Wege in der Europäischen und Internationalen Umweltpolitik 10. Perspektive 2030

Mit dem Plan "Mit neuer Energie" will Altmaier die Energiewende in die richtige Richtung lenken und Kosten mindern. Gleichwohl wird ihm auch einiges an Kritik entgegen geworfen. So sagte die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles: "Kostenlose Energieberatung ist zu wenig. Umweltminister Peter Altmaier betreibt Augenwischerei. Sanierung ist die wirksamste Einsparmöglichkeit".

Vor allem aber will Altmaier auf Bewehrtes setzen - Windenergie nutzen und den Energiebedarf verkleinern. Aber auch die Energiegewinnung durch Biomasse will Altmaier neu besprechen, sowie eine Fördermittel von Ökostrom zusätzlich zum EEG. Eine kostenlose Energieberatung für Jedermann ist einer seiner Kernpunkte. Hiermit will Altmaier wohl für einen nachhaltig geringeren Stromverbrauch sorgen, welcher jedoch am Anfang durch die Beratungen immens kostenintensiv werden könnte. Unter anderem sollen Stromsparlampen und abschaltbare Steckdosen in möglichst alle deutschen Haushalte eingebettet werden. Ob Altmaier tatsächlich seine Pläne so erreichen kann ist ungewiss. Ob tatsächlich die Energiewende und die Klimaschutzziele unter einen Hut gebracht werden können, wird man erst in ein paar Jahren verlässlich abschätzen können. Bis jetzt steckt die Energiewende in den Kinderschuhen und es müssen erst die Grundlagen, sowohl formell als auch technisch, geschaffen werden, um tatsächlich den Erfolg beurteilen zu können.

3 Kommentare 23.8.12 17:59, kommentieren

Der Blog

Willkommen auf meinem Blog!

 Ich will zuerst kurz vorstellen:

Meine Name ist Thorsten, ich komme aus Bernau (Nähe Berlin ) und bin in einem kleinen Baubetrieb tätig. Zur Zeit wohne ich in einer 3-Zimmer-Wohnung zusammen mit meiner Frau Ramona und meiner Tocher Claudia. In den nächsten Jahren jedoch wollen wir ein kleines Häuschen bauen.

Beim Hausbau will ich jedoch rein auf ökologische Baustoffe setzen und wenn möglich noch einer Solaranlage aufs Dach montieren. Da wir schon seit langem den Hausbau planen, beschäftige ich natürlich auch schon lange mit ökologischen Baustoffen und bin dadurch auch schon fast ein Experte für die Energiewende geworden.

 So kommt es auch, dass ich nun diesen Blog schreiben will. Denn ich will meine Gedanken zur Energiewende, Energie versorgung und speziell Solarenergie teilen und Feedback erhalten.

Besonders schade finde ich die Einschnitte in die Förderung der Solaranlagen, da auch in Zukunft davon betroffen sein könnte.

 Jedenfalls werde ich versuchen in den kommenden Tagen meinen ersten Blogeintrag zur Thematik Energiewende zu verfassen.

 

Euer

Thorsten

7.4.12 15:59, kommentieren